Strategie

Makro bestimmt die Richtung.
Timing bestimmt den Ertrag.

Jedes Marktregime erzeugt andere Gewinner. Zinsniveau, Liquidität und Kapitalflüsse verschieben die Attraktivität von Anlageklassen – systematisch und erkennbar. Unsere Strategie setzt dort an: Regime einordnen, Kapital gezielt allokieren, Risiko strikt steuern.

Investment Philosophie

Makro verschiebt Kapital. Kapital verschiebt Märkte.

Liquidität, Inflation und Zinsen definieren das Marktregime. Sie bestimmen, welche Anlageklassen strukturellen Rückenwind haben und welche unter Druck geraten. Wer die Marktphase falsch einordnet, allokiert falsch.

Unsere Strategie beginnt deshalb nicht bei Titeln, sondern beim Makro.

01

Regime einordnen

Zinsniveau, Liquidität und Inflation verschieben Kapitalflüsse. Bevor eine Position eingegangen wird, wird das globale Makro-Regime präzise eingeordnet.

02

Kapital gezielt allokieren

Top-down. Erst das Regime, dann die Anlageklasse, dann der Titel. Kapital wird dort konzentriert, wo Struktur und Risikoprämie überzeugen.

03

Risiko strikt steuern

Verluste werden früh begrenzt. Gewinner laufen. Positionsgrösse folgt der Überzeugung, nicht einer statischen Gewichtungslogik.

Investment Prozess

Von Makro zur Position.

Analyse beginnt nicht bei Titeln. Sie beginnt beim globalen Umfeld. Makroökonomische Kräfte definieren, welche Anlageklassen strukturellen Rückenwind haben. Erst danach folgen Sektorwahl, Titelselektion und Timing. Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf. So entsteht Überzeugung und Überzeugung bestimmt die Positionsgrösse.

01

Business Cycle

PMI-Daten, Kreditwachstum, Zinskurve und Frühindikatoren zeigen, wo sich der Business Cycle befindet. Je nach Phase verschieben sich Kapitalflüsse systematisch und verändern die Attraktivität einzelner Anlageklassen grundlegend.

Im ersten Schritt wird die aktuelle Zyklusphase eingeordnet. Entscheidend sind Wachstumsdynamik, Kreditimpuls, die Steigung der Zinskurve und vorauslaufende Konjunkturindikatoren.

Daraus ergibt sich, in welchem Marktumfeld sich Kapital bewegt und welche Anlageklassen, Regionen oder Sektoren im aktuellen Zyklus strukturellen Rückenwind erhalten. Wer den Zyklus korrekt einordnet, ist früher positioniert als der Konsens.

02

Makroanalyse

Auf Basis des Zyklus wird das makroökonomische Umfeld präzisiert. Zinsniveau, Inflationsdynamik, Währungsbewegungen und globale Liquidität bestimmen, welche Anlageklassen und Regionen strukturellen Rückenwind erhalten.

Im zweiten Schritt wird das übergeordnete Makrobild ausgearbeitet. Entscheidend sind die Richtung der Geldpolitik, die Inflationsdynamik, Kapitalflussbewegungen zwischen Regionen und die Entwicklung der globalen Liquidität.

Daraus ergibt sich, welche Anlageklassen, Währungsräume und Sektoren im aktuellen Makro-Umfeld bevorzugt werden sollten. Das Makrobild liefert den Rahmen für jede weitere Allokationsentscheidung.

03

Fundamentalanalyse

Makro und Zyklus definieren, welche Sektoren Rückenwind haben. Fundamentalanalyse bestimmt, welche Unternehmen innerhalb dieser Sektoren strukturell überzeugen. Entscheidend sind Bewertung, Bilanzqualität und relative Stärke.

Im dritten Schritt werden Sektoren und Unternehmen gefiltert, die innerhalb des übergeordneten Makro- und Zyklusbilds die besten Voraussetzungen mitbringen.

Bewertungsniveau, Bilanzqualität, Marktstellung und relative Stärke innerhalb des jeweiligen Sektors bilden die Grundlage für die weitere Selektion. Nur was im Makro-Kontext und fundamental überzeugt, wird weiter betrachtet.

04

Technische Analyse

Technische Analyse ist kein isoliertes Signal. Sie bestätigt den Makro- und Fundamentalkontext und zeigt, wann der Markt bereit ist. Preisstruktur, Trend und Momentum sind die entscheidenden Filter.

Im vierten Schritt wird der übergeordnete Kontext technisch eingeordnet. Elliott-Wellen-Strukturen helfen dabei, die aktuelle Position im Preiszyklus zu bestimmen und potenzielle Wendepunkte frühzeitig zu identifizieren.

Trendqualität, Unterstützungen, Widerstände, Volumen und Momentum präzisieren Timing und Positionsaufbau. Eine Position wird erst eingegangen, wenn alle fünf Analyseschritte dieselbe Richtung zeigen.

05

Sentiment Analyse

Extreme Positionierungen und übertriebene Stimmungslagen erzeugen Fehlbewertungen. Wer sie erkennt, verbessert Timing und Risikokontrolle erheblich. Sentiment zeigt, wann der Konsens zu weit gegangen ist.

Im fünften Schritt wird geprüft, wie Marktteilnehmer bereits positioniert sind und ob Stimmungslagen übertrieben optimistisch oder pessimistisch geworden sind.

Dadurch lassen sich Fehlbewertungen frühzeitig erkennen und Ein- oder Ausstiegspunkte mit zusätzlicher Präzision bestimmen. Sentiment ist der letzte Filter vor jeder Positionsentscheidung.

Portfolio Konstruktion

Struktur folgt dem Zyklus.

Das Portfolio ist nicht statisch gewichtet, es wird aktiv entlang der Marktphase gesteuert. Ein ETF-Fundament schafft die Basis. Selektive Einzeltitel erzeugen den Mehrwert. Die Gewichtung zwischen beiden folgt der Überzeugung.

Mid Caps
Large Caps
ETF Fundament
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ETF Fundament

Pro Sektor wird ein breit diversifizierter ETF eingesetzt. Das schafft eine klare Kernpositionierung mit hoher Liquidität und definierter Grundallokation, auch in Phasen geringer Überzeugung.

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Selektive Large Caps

Large-Cap Unternehmen werden ergänzt, wenn sie innerhalb ihres Sektors durch Qualität, Marktstellung und relative Stärke überzeugen und das Makrobild passt.

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Gezielte Mid Caps

Mid Caps werden aufgenommen, wenn das Chancen-Risiko-Verhältnis asymmetrisch attraktiv ist. Höhere Überzeugung, höhere Allokation.

Risk Framework

Risiko wird gesteuert, nicht diversifiziert.

Eine gute Analyse reicht nicht. Entscheidend ist, wie Kapital gewichtet, geschützt und angepasst wird. Jede Position folgt klaren Regeln für Grösse, Verlustbegrenzung und Marktphasen.

Kapitalerhalt

Der Schutz des investierten Kapitals steht vor der Maximierung kurzfristiger Rendite und bildet die Grundlage jeder Allokationsentscheidung.

Disziplin

Klare Regeln für Positionsgrösse, Verlustbegrenzung und Portfolioaufbau schaffen Verlässlichkeit auch in volatilen Marktphasen.

Marktzyklen

Risikosteuerung passt sich dynamisch an makroökonomische Entwicklungen, Liquidität und Veränderungen der Risikoprämien an.

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Positionsgrösse

Risiko entsteht durch die Grösse der Allokation, nicht allein durch die Idee. Kapital wird bewusst gewichtet, abhängig von Liquidität, Volatilität und Marktstruktur.

Durch eine disziplinierte Positionsgrösse lässt sich das Verhältnis von Chancen und Risiko gezielt steuern. So entsteht ein Portfolio, das auch bei einzelnen Fehlannahmen stabil bleibt.

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Verlustbegrenzung

Klare Stop-Logiken schützen Kapital, wenn eine Marktannahme widerlegt wird. Verluste werden früh begrenzt, bevor sie strukturelle Wirkung im Portfolio entfalten können.

Ziel ist nicht, jede Marktbewegung korrekt vorherzusagen, sondern Kapital konsequent zu schützen und in veränderten Marktphasen handlungsfähig zu bleiben.

03

Trend Capture

Gewinner dürfen laufen, damit funktionierende Marktbewegungen Wirkung entfalten können. Rendite entsteht häufig durch wenige starke Trends.

Statt Gewinne zu früh zu realisieren, wird versucht, strukturelle Bewegungen über längere Zeiträume hinweg diszipliniert zu begleiten.

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Portfolio-Schutz

Das Gesamtrisiko aller Positionen wird laufend als Einheit überwacht. Korrelationen zwischen Positionen spielen dabei eine zentrale Rolle.

Mehrere Einzelpositionen dürfen gemeinsam kein übermässiges Risiko erzeugen, das die Stabilität des gesamten Portfolios gefährdet.

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Marktphasen

Die Risikosteuerung passt sich veränderten makroökonomischen Zyklen an. Kapital wird dort eingesetzt, wo Chancen und Risikoprämien attraktiv sind.

In unsicheren Marktphasen wird Risiko reduziert, während in stabilen Trends höhere Allokationen und gezieltere Positionierungen möglich sind.